16.05.2019

Alles beim Alten bei den Kreis-Schiedsrichtern

Weitestgehende Vorjahreszahlen auf der Heidekreis–Schiedsrichter–Versammlung

Auf der diesjährigen mit rund 70 Personen gut besuchten Jahreshauptver-sammlung des Schiedsrichter-ausschusses des Heidekreis in Dorfmark im Gasthaus Meding,  bestätigte der Vorsitzende, Gerrit Ludwig, eine nahezu gleiche Stärke der Unparteiischen im Jahresverlauf. 

Zurzeit sind 104 Schiedsrichterinnen und Schiedsrichter im Heidekreis ehrenamtlich tätig. Davon meldet Ludwig 77 im Seniorenbereich, wobei drei Frauen dabei sind. Im Juniorenbereich sind es derzeit 27, darunter zwei Schiedsrichterinnen. Das Durchschnittsalter aller Aktiven wurde dabei mit 35,9 Jahren errechnet. Die Zahl der passiven Schiedsrichter beläuft sich auf 31 Personen.

Das nicht nur Kaffee getrunken wird, beweist die ausgezeichnete Lehrarbeit in der Ausbildung neuer Schiedsrichter. Hier nahmen 24 Anwärter an den Schiedsrichteranwärter-Lehrgän-gen teil. Rund die Hälfte bestanden die Prüfungen mit Bravour. „Alle beobachteten Schiedsrichter lagen deutlich im grünen Bereich“, bestätigte Ludwig die Fähigkeiten der Neuzugänge und der „Oldies“. Kreisschiedsrichterlehrwart Matthias Brand hob hervor, dass von 66 Teilnehmern über 30 Schiedsrichter bei den jährlichen Lehrgängen Null, oder nur einen Fehler im schriftlichen Test erreichten.
Beim Jungschiedsrichterturnier in Göttingen wurde das Viertelfinale erreicht, wobei das Team zusätzlich mit dem Fairplay-Pokal ausgezeichnet wurde.
Bei den Spielansetzungen wurden 297 zurückgegeben (Vorjahr 449), und die Nichtantritte beziffern sich auf Sieben (Vorjahr 11).

Alle fünf bisherigen Leistungsschiedsrichter des Heidekreis haben die Bezirksleistungsprüfung mit Bravour bestanden, meldete Ludwig. Die theoretischen Tests wurden von allen Unparteiischen mit 0 Fehlern absolviert. Till Reese bestand die Prüfung mit der Landesliganorm. Aber auch die Damen kommen sehr gut weg, denn Melina Willig (Frauen-Oberliga) und Jana Ernst (Mädchen-Niedersachsenliga) liefern beständig gute Leistungen als weibliche Leistungsschiedsrichterinnen. Auf der neuen Liste vom Heidekreis stehen nunmehr sechs Bezirksschiedsrichter und zwei weibliche Leistungs-schiedsrichterinnen.

NFV-Heidekreis-Vorsitzender Heinrich Eickhoff betonte in seinen Gruß- und Dankesworten, dass er es als diskriminierend findet, wenn in einer Zeitung nur die Schiedsrichter genannt werden: „Es gibt auch noch Schiedsrichterinnen bei uns im Heidekreis“, hob er die eindrucksvollen Leistungen der Schiedsrichterinnen hervor.
Dieter Sanowsky, Vorsitzender des Jugendsportgerichtes meldete einen überaus ruhigen Verlauf der bisherigen Saison und der Sozialwart und Ehrenamtsbeauftragter Karl Ernst Bockelmann gab die Schiedsrichter des Jahres bekannt.
Mit einem Dank an alle Ausschüsse und dem gesamten Team schloss KSA-Vorsitzender Gerrit Ludwig den offiziellen Teil und lud zum gemeinsamen Essen ein.

Für ihre zahlreichen Spielleitungen wurden von Ludwig geehrt: Florian Bluhm (50 Spiele), Konstantin Kahmann, Yannick Schulz (je 100), Daniel Faber, Horst Kohlemann (je 250), Wilfried Fricke, Orhan Osmani, Karl-Heinz Reyels, Rene Sommer (je 750), Harry Joneleit, Rainer Schröder (je 1000), Friedrich Niebergall (1250), Wilhelm Dreyer (1500).
Ehrungen für Schiedsrichterverdienste: Josue Kalsing, Karl-Heinz Reyels, Lukas Tödter, Markus Wolkenhauer (10 Jahre), Richard Malinowski, Dieter Welke (20 Jahre), Walöter Jettkowski, Rainer Schröder (30 Jahre), Bernd Konrad Gürgens, Walter Kroll (35 Jahre), Hans-Ludwig Vogt (40 Jahre).
Schiedsrichter des Jahres für hervorragende Leistungen als Schiedsrichter: Klaus Panknin (Schiedsrichter des Jahres), Tim Gofert und Tim Peppel (Jungschiedsrichter des Jahres).

 

Foto: Die geehrten Schiedsrichter von links: Hans-Ludwig Vogt, Richard Malinowski, Florian Bluhm, Wilhelm Dreyer, Konstantin Kahmann, Daniel Faber, Tim Peppel, Bernd Konrad Gürgens,
Markus Wolkenhauer, Dieter Welke, Rene Sommer, Walter Jettkowski, Walter Kroll, Rainer
Schröder, Yannick Schulz, Tim Gofert, Harry Joneleit, Friedrich Niebergall, Klaus Panknin und Karl-Heinz Reyels.

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