31.03.2014

Siegfried Panske für 2500 Spielleitungen geehrt

Ein bislang einzigartiges Jubiläum im Fußballverband Heidekreis feierte Schiedsrichter Siegfried Panske. Der 68-Jährige leitete kürzlich mit der Kreisliga-Partie SV Schülern - SG Heber-Wolterdingen sein 2500. Spiel. Eine Leistung, die vor ihm noch kein Unparteiischer im Kreis vollbracht hat.
Aus beruflichen und Verletzungsgründen musste Siegfried Panske, der als Aktiver für den TVJ Schneverdingen, die SV Schülern und die SG Wintermoor aufgelaufen war, die Fußballschuhe an den Nagel hängen. „Ich wollte beim Fußball bleiben“, war es für den heute 68-Jährigen ein logischer Schritt im November 1969 die Schiedsrichterprüfung abzulegen. Und so feierte er am 9. August 1970 im Freundschaftsspiel der SV Veersetal gegen den SV Barnstedt (4:0) als Referee sein Debüt. Seit dieser Zeit ist er als Unparteiischer auf den Sportplätzen des Kreises unterwegs. Von 1971 bis 1986 war Panske, der für die SG Wintermoor pfeift, im Bezirks aktiv, von 1982 bis 1985 zusätzlich auf Verbandsebene. Sein persönliches Highlight war der Einsatz als Linienrichter beim DFB-Pokal-Spiel von Germania Walsrode gegen Bundesligist 1. FC Nürnberg (0:3) im August 1982.
Im vergangenen Jahr hat Siegfried Panske, der seit April 1978 Mitglied des Kreisschiedsrichterausschusses ist, die goldene Ehrennadel des Niedersächsischen Fußballverbandes erhalten, zuvor bereits unter anderem die goldene Ehrennadel des Kreisfußballverbandes und die NFV-Verdienstnadel bekommen. Sein nächstes Ziel ist die 45 Jahre Schiedsrichter zu komplettieren. Dafür müsste er bis November noch aktiv bleiben. „Ob ich dann auch noch die 50 Jahre erreiche, kann ich noch nicht sagen.“
Kreisschiedsrichter-Obmann Karl-Ernst Bockelmann rechnete bei der Ehrung des Jubilars vor, dass Panske in seiner bisherigen Schiedsrichterkarriere umgerechnet rund 130 Tage als Unparteiischer auf dem Feld gestanden hat. Und um zu den Spielorten zu gelangen, hätte der 68-Jährige rund 187500 Kilometer zurückgelegt. „Siegfried ist eines der besten Beispiele, wie man es sich als KSO und als Ansetzer nur wünschen kann. Er ist fast jeden Tag ansetzbar, auch für kurzfristige Änderungen empfänglich und lässt kaum einen Lehrabend aus“, würdigte Bockelmann. „Diese beispielhaften Tugenden vermisse ich heute leider nicht nur, aber vor allem bei den Jugendlichen sehr.“

BU: Kreisschiedsrichter-Obmann Karl-Ernst Bockelmann ehrte Siegfried Panske für sein 2500. Spiel als Unparteiischer. In der Bildmitte: Schiedsrichterassistent Philipp Drotleff.

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